Rauhnächte

 

Die Zeit des Übergangs

Bereite deinen Weg und integriere mit Rauhnacht Yoga mehr Gesundheitsbewusstsein für 2020.

Ich möchte die Rauhnächte nicht neu erfinden – hierzu gibt es bereits etliche Beispiele im Netz, als Workshop und im Bücherregal zu finden. Dennoch möchte ich hierzu meine Gedanken und Ideen teilen, die teilweise abweichen von Bekanntem und dir einen holistischen Weg zeigen um Yoga hier unterstützend einzubringen.
Täglich werde ich hier eine kleine Einleitung zur jeweiligen Tagesqualität hochstellen sowie eine Meditation, Asana oder Ritual mit dir teilen, um diese Zeit des Wandels mit Yoga unterstützend zu begleiten.
Reflektiere und regeneriere um Vergangenes abzuschließen für eine Neuausrichtung, um motiviert und bepackt mit neuen Visionen, Ideen, mit Tatendrang und durch die Lehren des vergangenen Jahres frohen Mutes, gewappnet, zuversichtlich, in dir ruhend und stark deiner Zukunft entgegen zu gehen.
Ich freue mich mit dir 2019 abzuschließen und den Start für 2020 zu legen! (Sinnbildlich gemeint, denn das Leben geht weiter, ob mit oder ohne Zeitrechnung ; )

Informiere uns gerne über deine Teilnahme und nutze hierfür die Holi Yoga Facebookseite oder schreibe eine Mail mit dem Betreff Rauhnächte, so können wir Dich direkt energetisch in der Gruppe mit einbinden und dir einen Reminder zu den täglich wechselnden Rauhnachthemen senden.

TIPPS – für deine Yoga-Rauhnächte…

  • Lege dir eine Uhrzeit fest, zu der du dir bewusst eine Auszeit nimmst  und ich der Einkehr zu wenden kannst
  • Finde einen Ort (wenn du unterwegs bist kann dieser auch wechseln, nimm dir hierfür jeweils einen Moment Zeit für die Auswahl und Vorbereitung). An manchen Tagen wird es Asanas geben, schau daher, das du Platz für ausgestreckte Arme und Beine hast
  • Wenn du Räucherwerk magst nutze es zum Reinigen des Platzes und zur energetischen Vor- und Nachbereitung. Salbei wirkt sehr reinigend (desinfizierend), antibakteriell und antiviral, was zu dieser Jahreszeit sicher sehr unterstützend sein kann. Vorbereitend nutze ich gerne Palo Santo „Heiliges Holz“ oder je nach Thema Chakraräucherstoffe
  • Stelle dir eine oder mehrere Kerzen an deinen Platz
  • Wenn du deinen Yogaplatz nutzt gestalte diesen etwas um oder füge gegebenenfalls Gegenstände hinzu, die dir wichtig, bedeutsam oder kraftspendend für diese Zeit oder deine Intension sein können
  • Wenn du gerne Gedanken niederschreibst, zeichnest oder mit Farben experimentierst lege dir alles was du dafür brauchst in Griffnähe
  • Wenn du mit Edelsteinen arbeitest oder sie gerne um dich hast reinige sie vorher und platziere sie dann ebenfalls an deinem Rauhnachtort

Wahe Guru
So möchte ich das Gur Mantra „Wahe Guru“ als Begleitung für diese Rauhnächte nehmen, als Unterstützung in der Begegnung mit dir, im Gestern wie im Heute, aber auch als Anker, als Lehrer, um steht’s daran zu erinnern nicht in den Strudel der Gedanken vom Ego geleitet zu versinken sondern zwanglos, vielleicht sogar wortkarg oder tatenarm deiner ureigenen Energiequalität, deiner Quelle zu begegnen. Frei und geradeheraus.
Denn du bist, trägst Licht & Schatten, wie Yin & Yang in dir vereint,
mit oder ohne Rauhnächte, zu jeder Nacht & Tag, immer da im Hier und Jetzt in voller Pracht und mit all deinem vorstellbaren und unvorstellbaren Potenzial, bereit zum schöpfen.

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Die Rauhnächte

Die Zeit zwischen den Jahren, also sprichwörtlich „dazwischen“, bzw. „im Übergang“ ist immer wieder besonders, nicht nur wegen der Weihnacht und dem Silvesterfeuer, vielmehr ist es eine besondere Zeit- oder Energiequalität die die meisten wahrnehmen – wenn auch oft unbewusst. Wenn du jetzt denkst „Energie – ich fühle mich da gerade immer eher müde und mag mich zurück ziehen, ruhen“, dann ist das genau das was ich meine. Ich verbinde das direkt mit Shavasana oder denke an den Vorgang des Atmens. Nach dem Einatmen, folgt das Ausatmen, nach einer herausfordernden (nicht nur körperlichen) erbrachten Leistung folgt im Yogaunterricht eine Tiefenentspannung. Die Totenhaltung erweist sich dem Körper als regenerierend und heilend, sorgt für Integration des Erfahrenen, richtet den Fokus auf Wesentliches und sorgt oftmals für eine neue Ausrichtung. Vorgänge, die wir meist nicht wirklich wahrnehmen oder Aufmerksamkeit schenken, so auch den Bereich, den Moment, da sUmkippen zwischen dem Akt des Einatmens und des Ausatmen und des Einatmens, usw. Vergangenes abschließen, gleichsam aber auch in sich aufzunehmen, was dabei an wertvoller Erfahrung (wertungsfrei!) gesammelt wurde. Zeit der Reflexion, mal bewusst, mal unbewusst – nicht alles muss be- oder überdacht oder gar verstanden werden, vergleichbar wie wenn wir meinen im Traum Erlebtes zu verarbeiten, selbst dann, wenn du dich anschließend nicht mal an geträumtes erinnerst oder deine Träume nicht recht deuten kannst. So ist jetzt auch eine Zeit des „geschehen lassens“. Die meiste Zeit des Tages liegt im Dunkeln, nicht alles ist auf Anhieb ersichtlich oder einsehbar, aber dennoch wirkungsvoll. Eine Vorstellung loslassen, Erfahrenes und den Ist-Zustand anerkennen um von hier aus selbst weiter gehen zu können.
Und so, wie ich etwas abzugeben vermag, so sind auch die Gestalten der Nacht oder Dunkelheit zunächst schemenhaft erkennbar, vielleicht ihre Silhouetten angedeutet, aber dennoch entsprechen sie selten dem, wie sie sich bei Lichte tatsächlich präsentieren. Hier begegnet uns wieder die Symbolik des Mantra „Gu Ru“ – von der Dunkelheit ins Licht. Ergänzen wir es zum Gur Mantra Wahe Guru. „Wahe“ steht für die unbeschreibliche Erfahrung, die sich auf diesem Weg entfalten kann und den Vorgang der Wandlung zeichnet. Als Trikuti Mantra (unterteilt in drei separate Klangsilben) können die Energien des erschaffenden, organisierenden und transformierenden Prinzips ins Gleichgewicht gebracht werden.

Ich möchte dich einladen in dieser dunklen, uneinsichtigen Zeit die Ruhe für ein paar Tage bewusst deinen Gast werden zu lassen um dich weiter auf dem Weg von der Dunkelheit ins Licht, von der Unwissenheit zu wahrem Verständnis, zu bewegen.

Zurück zu den Wurzeln
Die erste Nacht kann auch auf den Jahresbeginn, den Januar, bezogen werden. Schaue welche Themen dir heute begegnen …

(Innere) Führung übernehmen
Die zweite Rauhnacht wird dem Februar zugeordnet. Schaue welche Emotionen sich dir heute zeigen, was dich zum Nachdenken …

Herzöffnung
Die dritte Rauhnacht wird dem März zugeordnet. Lausche deinem Herz – ist es bereit sich zu öffnen? Was bedeutet es geöffneten …

Vom Nehmen zum Geben
Die vierte Rauhnacht wird dem April zugeordnet. Du wendest dich nun von innen nach aussen. Den Jahreszeiten nach  befinden …

Vertrauen und Kommunikation
Die fünfte Rauhnacht wird dem Mai zugeordnet. Du bist nun vollends im Aussen angekommen. Die Zeit der Orientierung, des …

Heilung und Intuition
Die sechste Rauhnacht wird dem Juni zugeordnet. Da du nun im Aussen wie im Innen agierst, ist es dir möglich aus der inneren …

Wünsche werden wahr
Die siebte Rauhnacht wird dem Juli zugeordnet. Da du dir zu innerer Heilung und Herzöffnung den Weg bereitet hast, ist es dir …

Kraft der Phantasie
Die achte Rauhnacht wird dem August zugeordnet. Wir befinden uns in der wärmsten Zeit des Jahres. Du bist beweglich und leicht

Eigene Schönheit erblühen lassen
Die neunte Rauhnacht wird dem September zugeordnet. Eine magische Zeit. Dein System stellt sich um, bereitet sich auf Neues vor und genießt …

Von der Lehre der Leere
Die zehnte Rauhnacht wird dem Oktober zugeordnet. Die Zeit, in der es nochmal hohe Wogen geben kann und doch siegt am Ende die Weisheit …

Schatten und Licht
Die elfte Rauhnacht wird dem November zugeordnet. Draußen wird es immer dunkler, Zeit in Dir das Licht zum Leuchten zu bringen. Dunkelheit …

Himmelskönig*
Nachdem wir uns in der elften Nacht intensiver dem Kronenchakra (Sahasrara-Chakra) zugewandt haben, setzt du den Fokus heute nochmal …

Deine Gabe
Die folgende Nacht wird den Gaben Deiner Weisheit zugeordnet.
Die Zeit des Übergangs um den Jahreswechsel. Zwischenzeit. Rauhnächte …

Hinweis

Aussagen der Yogalehrer* stellen deren Meinung, Wissensstand und Erfahrung dar. Eine Anwendung erfolgt auf eigene Verantwortung. Weder die Veranstalter* noch die Yogalehrer* übernehmen eine Haftung für persönliche oder sonstige Schäden oder Risiken, die sich als direkte oder indirekte Folge der Nutzung und Anwendung der Inhalte ergeben. Bitte konsultiere einen Arzt oder einen anderen kompetenten Ratgeber Deines Vertrauens, bevor Du irgendwelche Vorschläge der Yogalehrer* umsetzt.

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