Holi Yoga – Ohne Mudda kein Buddha

Und am Anfang war das Ei… oder doch das (Mutter-)Huhn?

Philosophische und praktische Lebensfragen bestimmen seit langem den Geist der Menschheit. Um den Geist zu stillen kann es helfen sich mit der Dir inne wohnenden Urkraft, Deiner inneren Mutter zu verbinden, sich zu reconnecten. Die innere Mutter muss nicht unbedingt mit Deiner Leiblichen konform gehen, kann sie aber durchaus und auch mit Deinem eigenen Mutter-Sein.

Ur-Mutter
Mutter-Erde, Pacha Mama.
Aus ihrem Schoß erwachsen.
Als die Leben hervor bringende und Gebende,
wird sie in vielen Kulturen verehrt.
Wie schenkst Du Deiner Ur-Mutter in Dir Achtsamkeit?

Bereite Dir einen Platz, an dem Du die Asana ausführen möchtest und genießen kannst.
Eine Matte, Deine Decke, etwas zu trinken, einen angenehmen Duft, eine Kerze, dimme das Licht, trage gemütliche Kleidung.

Beginne nun.

Die Hocke


Komm in der Hocke auf Deine Füße, die Beine sind angewinkelt, Dein Gesäß unten und der Rücken ist lang. Wenn Du mit den Fersen nicht aufsetzen kannst, lege ein Kissen oder einen Block unter. 
Es soll eine entspannte Haltung sein, strecke daher Deine zwischen den Beinen hindurch geradewegs nach vorne, dreh die Handteller nach oben, lass die Schultern hängen so dass Spannungen aus dem Schulterbereich weichen können. Zuletzt senke Dein Haupt. Mach dies sehr vorsichtig, achte dabei auf Deinen Kreislauf und Deinen Puls. Wenn Dich das zu sehr einengt hebe den Kopf etwas an.
In vielen Ländern ist dies eine ganz typische Haltung von Frauen und Müttern. Sie erinnert auch an die Haltung oder die Vorbereitung für das Austreiben zum Ende des Geburtsvorgangs. Somit ist diese Asana eine hüftöffnende, sie schafft Weite im Bereich des Beckenbodens und für den Aspekt und die Funktionsweise von Apana – dem Ausscheidenden, der Leben spendenden kreativen- und sexuellen Energie in Dir.

Generell bietet diese Haltung eine wunderbare Möglichkeit, um wirklich loszulassen – im Schulter- und Nackenbereich sowie im unteren Rücken. Eine Asana für Frauen, die sich aber auch für Menschen empfiehlt, die viel Zeit oder Arbeiten im Stehen und Sitzen ausführen. Der Rücken bekommt Länge, darf sich strecken, dadurch können Stauungen wieder freier und somit wieder besser versorgt werden. Die Rückenmuskulatur, vor Allem im Nacken- und auch bis in den Stirnbereich hinein, kann tiefe Dehnung bis in die Faszien hinein erfahren.

Augen: geschlossen
Atem: normal oder lang und tief
Dauer: zu Beginn mindestens 2-3 Minuten, schön ist es die Übung am Abend zu machen, um vor dem schlafen gehen noch mal in tiefen Kontakt mit Dir und Deiner Ur-Mutter zu gehen. Zum Morgen kann sie Dich in den Flow, ins Fließen bringen und so auf den Tag einstimmen.
Mantrabegleitung: ohne oder mit einem ruhigen Lieblingsmantra
Abschluss: Komme ganz sanft und langsam wieder aus der Haltung heraus. Vor Allem im Nackenbereich sei achtsam. Beginne Dich ein wenig zu allen Richtungen zu bewegen.

Abschließend lege Dich für mindestens 7 Minuten auf den Rücken und spüre nach. Deine Arme kannst dabei neben Deinem Körper legen oder Deine Hände auf Dein Herzzentrum platzieren.

Beende nun diese Sequenz auf Deine Weise.
Bedanke Dich für das was Du erfahren hast, integriere es und schau was Dir wichtig ist, wie Du das Erlebte abschließen und das Kommende begrüßen möchtest.

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Was bewirkt es für Dich als Frau in diese Haltung zu gehen?
Teile in der Kommentarfunktion Deine Erfahrung,
so können wir alle dazulernen!

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