Holi Year Juli

Holi Year

Wandere mit Yoga und anderen Traditionen für mehr
Gesundheitsbewusstsein und intuitive Lebenspraxis durch das Jahr.

7. Monat
Fülle & Vergebung

Der siebente Monat unseres Jahres, ist der Juli und steht für Ferien, Baden gehen, Sonne tanken und pure Fülle! 
Juli steht also in Verbindung zur Zahl SIEBEN. Die Sieben wiederum ist ebenso wie die Zahl 3 eine sehr besondere und mystische Zahl, eine magische Ziffer, derer wir uns aus Kindheitstagen durch etlichen Märchen und Vorleseabenden daran erinnern.
Aber auch in unserem Alltag begegnen uns diese Zahlen immer wieder, so besteht unsere Woche aus sieben Tagen, wobei der 7. der heilige Tag ist an dem die Schöpfung vollbracht ist und Du ruhen darfst, es gibt die Jahrsiebte als Wandlungsmarker in der anthroposophischen Lehre und nicht zuletzt sind es sieben Hauptchakren die uns aus der indischen Tradition mit der Krönung als höchstem Chakra bekannt sind.
In tiefster Verbindung und Einheit mit der Welt und dem Universum repräsentiert der 7. Körper aus dem Kundalini Yoga den Aurakörper.
Die 7 folgt auf die Energie des Stirnzentrums, dem 6. Chakra, für Intuition stehend
.
Wo sind Dir die Qualitäten der SIEBEN begegnet?
Was bedeutet FÜLLE für Dich?
Wo ist Fülle in Deinem Feld bereits verankert, wo besteht noch Bedarf?
Wie hast Du sie empfangen, wie begegnest Du ihr?
Was kannst Du für Dich oder Andere aus diesen Erfahrungen für Schlüsse ziehen?
Welche neuen Möglichkeiten & Chancen ergeben sich hierdurch für Dich?
>> Schreibe Dir Deine Antworten in dein Jahrestagebuch! <<

Hitzefrei

Es ist warm.
Es ist heiß.
Wir befinden uns vollends im Sommer!
Das Reich der Pflanzen ist in sattes grün getaucht. Bäume und Sträucher haben ihr Blattkleid, ihre Kronen komplett entfaltet. Hier und da gibt es weiterhin auch beschauliche Blütenprachten, die das grüne Landschaftsbild zieren und mit reichlich Pollenzauber die das Sommerlied bestimmende Bienenscharr beschenken. Im Süden Europas gesellt sich zu tiefem nordischen Grün ein schimmerndes silbergrün, wie beispielsweise das der Olivenbaumblätter oder des immergrünen Oleander mit seinen vielen weiß, gelb oder zartrosa bis tiefdunklen violett-pinken Blütentrichtern.

Das Korn, von grün bis goldfarben, wiegt sich sanft im Wind. Die gereiften Ähren erwarten schon den Start der Erntesaison. Zum August hin finden sich an manchen Abenden schon erst Feste zum Einläuten der Getreideernte zu Ehren von Frey, Sif und Thor.
Juli heißt im Keltischen Heuert, hier lässt sich direkt die Verbindung zur Heuernte erkennen.

Ich liebe mich

SELBSTHOCHZEIT – Schon gehört?
Ein Hype ja.
Wie so vieles.
Yoga gehört sicher auch dazu, ein recht langanhaltender Hype allerdings, welcher sich immer wieder neu definierend und findend. Ganz nach dem Prinzip von Fülle.
Durchaus kommen, bzw. bestehen einige Hypes nicht aus wirtschaftlichem und kommerziellem Interesse, sondern oftmals können sie sich etablieren, weil ihnen auch eine tiefer liegende Message, ein Geist, eine „alte“ und kraftvolle Tradition inne wohnt.

Sicherlich finden sich also auch zur Selbsthochzeit einige Vorschläge und Ideen – am schönsten sind sicher Deine eigenen, da es in diesem Kontext tatsächlich auch niemand anderen mehr betrifft als Dich ; )

Zum Hintergrund der Idee sich selbst zu ehelichen.
Sologamie ist sicher schon genauso alt wie Monogamie, es öffentlich zu machen und zu besiegeln scheint allerdings eine eher neue Erscheinung zu sein. Oftmals leitet sich dieses Ritual in der Neuzeit allerdings aus einer gewissen Not heraus ab. Denn wen das Gefühl verfolgt niemanden mehr, sprich den richtigen Partner, zu finden, um gemeinsam durch Zeit und Raum lustzuwandeln, Hand in Hand, in Vertrauen und bedingungsloser Hingabe und Offenheit, heiratet sich dann immerhin selbst..
Neu allerdings dürfte sein, dass es als ein Ritual praktiziert wird, bei dem es um höchste Selbstakzeptanz geht, was Selbstvertrauen voraussetzt und den Selbstwert erheblich steigert.
Oscar Wild bezeichnet die Eigenliebe sehr passend auch als Beginn einer lebenslangen Leidenschaft.

Liebe Dich selbst, dann kannst Du auch andere Lieben – Liebe in Dein Leben bringen.

Die Hoch-Zeit
Im Frühjahr findet Entgiftung auf physischer und mentaler Ebene statt, gefolgt von Aufbau und Stärkung. Das Land ist aus dem Winterschlaf erwacht. Sprosse sind entsprungen, Blüten und Blätter haben sich entfaltet. Nach den ersten Beeren beschenkt uns die Natur mit allerlei Vielfalt in Form, Farbe und Nährstoffen.
Wir sind in der Hoch-Zeit angekommen.
Es gibt alles in Hülle & Fülle.
Der Körper wird versorgt mit Vitaminen und weiteren lebenswichtigen Bausteinen, die wir von Außen einnehmen müssen.
Greif‘ zu, nimm Dir was Du brauchst es ist von allem reichlich vorhanden.  Genieße, reife und wachse über Dich hinaus!

Bring Fülle in Dein Leben

Vielleicht hast Du schon mal was von Manifestieren gehört oder gelesen.
Wenn es Dir an Fülle, also Geldsegen, Freundschaften und langersehnten Partnern, an Selbstliebe, an Muskeln, an… was auch immer es sein mag mangelt, dann beginne es jetzt durch reine Umsetzung in Dein Leben zu bringen. Einfach so.
Was ist es, wovon es umbedingt gerne mehr oder überhaupt sein darf??
Wenn Du diese einfache Frage beantwortet hast, dann tue jetzt , ja genau jetzt etwas dafür, dass dies zu Dir finden kann, das es eingeladen wird oder direkt schon ist!
Energie folgt der Aufmerksamkeit.

Möchtest du die Fülle in dein Leben rufen, so lebe es, lebe sie auch, als wäre schon alles da wonach Du Dich sehnst! Das Gesetz der Anziehung funktioniert genau so. Wenn Du Mangel manifestierst, bleibst Du im Mangel, ja, wahrscheinlich wird er auch noch mehr werden.

Keine Mangel-Gedanken mehr. Sei großzügig, spendabel. Lebe so luxuriös, wie es dir eben möglich ist. Lebe, liebe, teile und lache.

Meditativ kannst Du in die Verbindung zu zu Deinem tiefen Kern, Deiner Inneren Stimme  danach Ausschau halten, was in Fülle erscheinen darf. Bitte manifestiere nicht wahllos, sondern beseelt ; ) um auch das zu erhalten, was Du willkommen heißt.

Jetzt zentriere all deine Gedanken auf das Gefühl der Fülle, welche in dein Leben treten soll. 
Rufe und locke die Fülle und sie wird kommen.

Guru Rinpoche

Mit dem Hemis Festival in Ladakh wird Guru Rinpoche zu seinem Geburtstag – am 29.07. – geehrt.
Ladakh ist eines der ältesten und reichsten Klöster und in den Sommermonaten Schauplatz eines der größten buddhistischen Feste zu Ehren von Guru Rinpoche, dem Tantriker, der aus einer Lotusblüte geboren wurde. 
Mystisch und bunt sind die Maskentänze, die hierbei von Zimbeln und Trommeln begleitet werden.
Guru Rinpoche (kostbarer Guru), auch bekannt als Padmasambhava, gilt als Begründer des Buddhismus in Tibet zur Zeit des Königs Thrisong Detsen in Tibet. Er galt als ein großer Gelehrter und Tantriker mit einigen Ehefrauen.

EIn sehr bekanntes Mantra soll von Guru Rinpoche anstammen:
Om Ah Hung Vajra Guru Padme Siddhi Hung
Übersetzt könnte es heißen: „Möge uns durch Deinen Segen das Profane und das Höchste gewährt werden.“

Ein Mantra um auch über die affirmativ, meditative Ebene Fülle anzurufen.
Probiere es aus und lausche bei Deiner nächsten Meditation diesem mantra.
Hier eine sehr schöne und tibetisch, meditative Version des Mantras (auf den Bildern ist Guru Rinpoche zu sehen).
https://www.youtube.com/watch?v=zJElmjFnp8M

Ein absolutes Sinnbild für Fülle – Leben spendendes Wasser als verzauberndes Wasserspiel

Buddhas erste Rede

Buddhas erste Rede über die Vier edlen Wahrheiten soll an einem 24.07. stattgefunden haben.
Mit den Vier edlen Wahrheiten hat er den Grundstein des Glaubensbekenntnis der Buddhisten gelegt.

Dukkha – nennt sich die Erste edle Wahrheit. Sie sagt, dass das Leben aus Leiden besteht.

Samudaya – nennt sich die Zweite edle Wahrheit und erklärt die Ursachen des Leidens:
Gier
Begehren
Hass
Unkenntnis

Nirodha – nennt sich die Dritte edle Wahrheit. Sie beschreibt die Aufhebung des Leidens, die nur dann funktioniert, wenn der Mensch seine Habgier überwindet.

Die Vierte edle Wahrheit erklärt, dass sich der Mensch vom Leid lösen kann, wenn er die Schritte und Lebensregeln des Achtfachen Pfades befolgt.
Der Edle Achtfache Pfad der Erkenntnis enthält die Lebensregeln aller Buddhisten. Wer sich an sie hält, lebt genau in der Mitte zwischen Luxus und Armut. Und wer es schafft, sich immer an diese Regeln zu halten, der wird nach buddhistischem Glauben von seinem Leid befreit und erleuchtet. Er wird ein Buddha. Sein Geist kehrt nicht wieder auf die Erde zurück, sondern findet sein Glück im Nirvana.

Dies sind die Regeln des Achtfachen Pfades der Erkenntnis
1. Bemühe dich um Weisheit und verhalte dich immer richtig
2. Sei gelassen und friedfertig
3. Lüge niemals
4. Tue keinem Lebewesen Böses und stiehl nicht
5. Schade niemandem und zerstöre nicht die Natur
6. Gib dir Mühe und erfülle deine Pflichten, auch in der Religion
7. Sei achtsam, denke und handele stets besonnen.
8. Konzentriere dich, denke nach und meditiere.

Die acht Speichen des Dharma-Rades stehen für die acht Regeln des Achtfachen Pfades. Hier findet sich die Tradition des Ashtanga dem Achtgliedrigen Pfad wieder!

Was funktioniert für Dich am besten?
Welchem Thema oder Bereich in Deinem Leben würde dieser Anbindung dienlich sein?
Was möchte oder soll Veränderung erfahren, was muss dafür losgelassen werden und was braucht es, um realisiert werden zu können (Empowerment)?
Auf welche kraftvollen, unterstützenden Ressourcen kannst Du hierfür zurückgreifen?

Chakrenlehre und unterstützende Yogaübungen

Das 7. Chakra wird Sahasrara genannt und ist auch als Kronenchakra bekannt.
Es gilt als das Chakra was sich schon etwas ausserhalb unseres physischen Körpers befindet und uns mit dem Hohen Raum, mit dem Göttlichen verbindet.
Verglichen mit dem Bild eines Baumes ist es die prächtige Krone, die sein Haupt ziert. Viele Traditionen sehen/stellen wie beim 6., dem Stirnchakra, eine Drüse, also einen physisch greifbaren Aspekt zu dessen Anregungsmöglichkeiten, wie Auswirkungen. So ist es bei dem 7. Chakra die Zirbeldrüse, als Meisterdrüse und Schlüssel zum Hohen Selbst. Zum Überbewussten, zum kosmischen Einklang zwischen Deiner eigenen und der Energie des Universums. Wenn das Chakra nicht geöffnet oder Dir der Zugang hierzu schwer fallen sollte, kann es zu Gefühlen und Zuständen der Ziellosigkeit oder Verunsicherung kommen. Umgekehrt kannst Du hierüber Fülle und Einheit erfahren.
Eine Erfahrung der Erleuchtung.
Einheit.
Heimkommen.
Vollkommene Entfaltung (der Lotusblüte).
Sein.

Um das Kronenchakra zu aktivieren empfehlen sich meditative Übungen, wobei Du den Blick dem Chakra zuwendest. D.h. mit geschlossenen Liedern, deinen Blick auf kurz überhalb Deines höchsten Scheitelpunkt zu richten.
Sitze dabei in einer Dir angenehmen meditativen, vorzugsweise dem Lotussitz. Kombinieren, bzw. erweitern lässt sich diese Meditation mit einer Pranayamaübung.
Stelle Dir dabei ein „L“ vor als Verbindungsstück oder -rohr zwischen dem Punkt des 7. Chakra und Deinem Mund. Mit der Einatmung richte die Aufmerksamkeit auf den oberen Punkt, lass den Atem dann durch das „L“ zum Mund wandern. Hier atme aus.
Hierfür atme durch die Nase ein und durch den leicht geöffneten Mund aus.

Tierkreis

Seit dem letzten Juni Drittel befinden wir uns im Sternkreiszeichen des Krebs. Charaktereigenschaften die sehr prägend sind, ist sicherlich seine Vorsicht sowie sein sich zurück ziehen. Ganz so wie das Tier Krebs, gut geschützt unter einem starken Panzer. Dafür können sie äußerst empfindsam – haben gute Antennen. Sie sind fürsorglich, empathisch und hilfsbereit. Gerät er selbst allerdings in Not, droht der Rückzug und ihm ist gut geholfen, wenn es liebe Menschen in seinem Umfeld gibt, die ihn wieder auf seine grandiosen Qualitäten als Gemeinschafts- und tief fühlender Mensch aufmerksam machen.

Farbe und Edelsteine

Die vorherrschende und kraftgebende Farbe des Krebs kann unteranderem der Smaragd sein, was sich mit der meist genannten Farbe des 7. Chakra vereinbaren lässt. Violett, eines tief lilafarbenen Amethysten oder das sphärische Farbenspiel eines Fluorit, um die Anbindung zur geistigen und hochenergetischen Welt zu fördern.
Im Regenbogen wäre es das Ultraviolett auf der unteren oder inneren Seite des Bogens, dem Kern, dem Inneren, Dir zugewandt.

Zeit für Deine Monatsfragen
Welche (persönlichen) Qualitäten schreibst Du diesem Monat zu?
Wer oder was ist Dir begegnet?
Welche Situationen, Bilder und Fragen begleiten Dich während der Nacht, im Alltag oder beim Yoga?
Was kann Dir dabei helfen, was hast Du ausprobiert?
Was hast Du verändert, wo selbst einen Anstoß gegeben oder eine richtungsweisende Intension gesetzt?

Ernährung

Als sättigende und vielseitig verwendbar gilt die Olive.
Du kannst:
Olivenblatttee trinken
eingelegte Oliven genießen
& mit Extra Virgin Olivenöl Deinen Fetthaushalt mit exzellentem sowie Deine Zellen schützenden ungesättigten Omega 3 Fettsäuren anzureichern.

Wenn Du einen Olivenbaum hast, ist jetzt ein passender Zeitpunkt, um die frischen Olivenblätter zu ernten und zum Trocknen in der Sonne auszulegen.
Olivenbaumprodukte verfügen reichlich über Antioxidantien. Die Blätter zudem über Bitterstoffe wie uns hierzulande aus dem Löwenzahn bekannt ist.
Mittlerweile gibt es auch Olivenblattkapseln, die zur Einnahme und Therapie empfohlen werden.

Passend dazu gibt es eine Vielzahl an Olivenölen.
Hierbei sind absolut auf Herkunft, Qualität und Pestizide zu achten!!
Je feiner und hochwertiger, um so empfindlicher aber auch wirkungsvoller und eine wahre Geschmachsexplosion.

Olivenöl lässt sich übrigens auch wunderbar auf der Haut anwenden und auch als Kur für das Haar.

Einfach mal probieren!

Verbindung zum Göttlich-Spirituellen

Einen Tag nur für Dich.
Einen Tag im Monat. Einen Tag in der Woche.
Ein heiliger Tag.
Ein Tag, um Dir selbst zu vergeben. Dir und den anderen.
Ein Tag der Freundlichkeit, der Vergebung.
Einen Tag ohne Fragen, ohne Antworten. Nur im Hier & Jetzt.

Und schon wieder sind wir bei der Selbstliebe, Deinem Selbstwert.
So wichtig ist es Dir Zeit für Dich zu nehmen!
Für Klarheit, für spirituelle Anbindung, Hingabe, Energetisierung, für Erkennen und Vergeben.
Jetzt ist die beste Zeit dazu.
Es gibt Platz, vielleicht hast Du Urlaub, es ist lange hell draußen.
Die erste Jahreshälfte ist bereits verstrichen, Du bist jetzt gestärkt und solltest Dir spätestens ab jetzt bewusst Pausenzeiten nehmen, regelmäßig, um bewusst in die zweite Jahreshälfte zu starten.

Juli ist auch eine gute Zeit um Dich dem Spirituellen, Deiner Anbindung zu Deiner Seele, Deinem inneren Kern und der Anbindung ans Feld zu widmen.

Die Blüten des Oleander – in Hülle & Fülle! Im Hintergrund thront ein stattlicher Olivenbaum in silbergrünem Kleid.
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