Holi Year August

Holi Year

Wandere mit Yoga und anderen Traditionen für mehr
Gesundheitsbewusstsein und intuitive Lebenspraxis durch das Jahr.

8. Monat
Ernte sei Dank

Der achte Monat unseres Jahres, ist der August und steht für deinen schöpferischen Ausdruck, für die beginnende Erntezeit und für Öffnung! 
August steht also in Verbindung zur Zahl ACHT. Die Acht wiederum ist alleine optisch schone eine sehr kraftvolle, in sich geschlossene und doch sich in Bewegung befindende Zahl aus zwei Kreisen, zumeist einem größerem und einem kleinerem. Würden wir die Zahl in die Waagerechte bringen erinnert sie an das Unendlichkeitszeichen, was sowohl die Weite und die Unbegrenztheit an Optionen und Möglichkeiten, sowie die unaufhörliche Bewegung, den Flow in sich birgt. Mit der 7, bzw. den sieben Hauptchakren wird diese Einheit oft durch das 8. Chakra ergänzt oder abgerundet was für die Aura, also dem das Körper umgebende Magnetfeld entspricht.

Wo sind Dir die Qualitäten der ACHT begegnet?
Was bedeutet dein dich nahe umgebendes Umfeld für Dich, wie bist du damit im Kontakt?
Wo ist Fülle in Deinem Feld bereits verankert, wo besteht noch Bedarf?
Wie hast Du sie empfangen?
Was kannst Du für Dich oder Andere aus diesen Erfahrungen für Schlüsse ziehen?
Welche neuen Möglichkeiten & Chancen ergeben sich hierdurch für Dich?
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Ausdruck finden

Veränderung ist im Gange. Die Hochzeit, der Zenit ist erreicht. Die Sommersonnwende liegt bereits schon einige Wochen hinter uns, d.h. die Tage werden wieder kürzer, das Licht nimmt ab und wir erleben die letzten mitunter noch sehr heißen, aber zur Nacht hin schon wieder kühleren Tage. Die Zeit der Ernte hat begonnen, im keltischen Jahreskreis und auch in den nordindischen Gefilden wenden wir uns bereits dem Jahresende, bzw. befinden uns im letzten Quartal. Wenn wir den Mondzyklus betrachten beginnt alles mit dem Neumond oder auch Dunkelmond (Rückzug des Lichts), woraufhin die Aufbauphase folgt, wenn der Mond zunimmt (optisch also mehr und mehr beleuchtet wird) bis der Mond voll erstrahlt und anschließend abnimmt also wieder an Licht verliert. Verglichen damit befinden wir uns jetzt im Übergang zu der dunklen Phase, wo sich das Licht langsam zurück zieht, wo alles etwas langsamer und ruhiger werden darf. Zeit zum reflektieren, zu schauen wie das bisherige Jahr verlief, wie die Ernte ausgefallen ist, was erfolgreich war und was weniger, wo es vielleicht einer Sanierung, einer neu Sortierung oder auch einer Reinigungskur (Entgiftung) bedarf.
Aber noch befinden wir uns im Übergang, noch lacht uns die Sonne fast täglich in Gesicht, versorgt uns mit Vitamin D, hält uns warm und den Körper beweglich, die Natur beschenkt uns mit vielen Nährstoffe z.B. über (Wild-)Kräuter, die langen Tage laden auch weiterhin zum feiern wie zu langen Erntetagen ein. Wir sind reich beschenkt, genährt und von Fülle umgeben. So können wir unsere Schöpferkraft zum Ausdruck bringen, bzw. sie für sich wirken lassen, schauen was da entstanden ist und gleichsam loslassen von den Vorstellungen die wir vielleicht hatten und uns doch allzuoft vom wahren Ausdruck fern halten.
Zeit also, um mit dem realisieren, resümieren und reflektieren zu beginnen.

Was habe ich mir zu Beginn des Jahres vorgenommen?
Wie hat es sich entwickelt, was ist daraus geworden, wo bedarf es auf welche Weise Unterstützung?
Und wenn du ein Mensch bist, der* gerne und mitunter auch viel gibt, wieviel erhältst du zurück, was, bzw. wie ist deine Ernte dabei, woher erhältst du deine Energie?
Und um all das wahrnehmen zu können, zu spüren, zu fühlen, zu sehen und anzuerkennen, vielleicht auch zu würdigen nimm dir etwas mehr Zeit für dich, gönne dir öfter kleine Pausen zwischendurch oder auch mal einen längeren Zwischenstopp in Form eines Sonnenbads.

Ankommen im Jetzt
mit allem was IST

Es geht um das Realisieren, das Gewahr werde dessen, was sich verändert hat oder auf dem Weg ist – das, was JETZT ist.
Es geht um FÜLLE, Fülle im Sinne der Ernte, um das Zusammenfügen deines Wissens, deiner Gaben, darum zu schöpfen aus der Verbindung, aus dir heraus, deinem wahren Selbst.

Maria durch ein Dornwald ging

Im August (15.08.) kennen wir den (christlichen) Feiertag Mariä Himmelfahrt, in dem die heilige Mutter Maria verehrt wird und ihrer Aufnahme in den Himmel gedacht wird. Ein wunderschönes Lied in dem Marias Liebe, Beständigkeit, Hingabe und Vertrauen zum Ausdruck kommt ist „Maria durch ein Dornwald ging“, welches vermutlich schon im 16. Jahrhundert seinen Ursprung fand.
Heutzutage ist es mehr als Weihnachtslied bekannt, erzählt das christliche Lied aber doch mehr von einem Wandel, von einer starken, transformierenden Energie. Vor allem in den ersten drei (mittlerweile Haupt-) Strophen geht es um Maria, ihre Schwangerschaft und welche transformierende und liebende Kraft schon während dieser Zeit von ihrem ungeborenen Kind ausgeht. In früheren Zeiten wurde das Lied daher zur Wallfahrt (Mai) gesungen.
Auch hier gleich in der Ersten Strophe begegnen wir der magischen Zahl SIEBEN auf die unsere diesen Monat präsente kraftvolle, strahlende und mächtige ACHT folgt in der, wie in diesem Text beschrieben, der Wandel von Schutz und Abwehr, im christlichen sind Dornen auch Sinnbild für sündiges Verhalten, in Liebe (Rose) wandelt, in dem hochschwingende Energie, eine neue Idee, Zuversicht und Hoffnung in die Welt getragen werden, es einen Ausdruck, eine Form bekommt. Sieben Jahr hat der Dornwald kein Laub getragen, jetzt, im achten Jahr, wo Maria mit dem ungeborenen Jesus durch besagten Wald wandelt erhält er Kraft und Zuversicht und beginnt wieder zu erblühen.

Maria durch ein‘ Dornwald ging.
Kyrieleison!
Maria durch ein‘ Dornwald ging,
der hatte in sieben Jahr’n kein Laub getragen!
Jesus und Maria.

Was trug Maria unterm Herzen?
Kyrieleison!
Ein kleines Kindlein ohne Schmerzen,
das trug Maria unter ihrem Herzen.
Jesus und Maria.

Da haben die Dornen Rosen getrag’n;
Kyrieleison!
Als das Kindlein durch den Wald getragen,
da haben die Dornen Rosen getragen!
Jesus und Maria.

Wie soll dem Kind sein Name sein?
Kyrieleison!
Der Name, der soll Christus sein,
das war von Anfang der Name sein!
Jesus und Maria.

Wer soll dem Kind sein Täufer sein?
Kyrieleison!
Das soll der Sankt Johannes sein,
der soll dem Kind sein Täufer sein!
Jesus und Maria.

Was kriegt das Kind zum Patengeld?
Kyrieleison!
Den Himmel und die ganze Welt,
das kriegt das Kind zum Patengeld!
Jesus und Maria.

Wer hat erlöst die Welt allein?
Kyrieleison.
Das hat getan das Christkindlein,
das hat erlöst die Welt allein!
Jesus und Maria.

Übung

Male dich, dein Leben als eine Pflanze, ein Baum. Mit den Erlebnissen, Erfolgen, mit deinem Umfeld das dich mit geformt und sicher auch verschiedene Einschränkungen geboten, wie auch Entfaltungsmöglichkeiten geschenkt hat. In welchen Phasen hast du dich sehr lebendig gefühlt, kraftvoll – was macht das mit deinem Baum, wie schaut er aus in satten, wie in dürren Jahren, wie hat er sich geformt?
Mit welchen Kompromissen kann er gehen, wo findet er neue Wege, wann gab es vielleicht Verluste?
Wie ist die Beschaffenheit deiner Wurzeln, wie ausgeformt, tief oder breit sind sie?
Wie ist dein Stamm?
Hast du vielleicht mehrere, wie sind Farbe und Struktur der Rinde?
Wie riecht dein Baum?
Hat er Blätter, Nadeln, Dornen, große oder kleine Blüten oder alles zusammen?
Du kannst dabei deine Materialen, die Art und Farben ganz frei wählen, gestalte aus dem Moment, so wie es kommt, sich formen und zeigen möchte. So, wie dein Leben, wie du bist.

Betrachte dich, diesen Baum, schaue auf dein Leben, die Wendungen, Abzweigungen, Möglichkeiten und dieses kostbare und einmalige Gesamtkunstwerk. So besonders, so schön und unverwechselbar.
Möchtest du dem Baum etwas schenken, einen Namen geben, ihn an einen besonderen Ort bringen? Vielleicht hast du auch eine Vision, einen Wunsch oder bisweilen gut gehüteten Schatz für deinen Baum. Werde aktive Schöpferin und gestalte, wenn du möchtest füge hierfür deinem Baum entsprechend Zukünftiges hinzu.

In jedem Fall schließe diese Übung damit ab, dass du dem Baum und deinem (Kunst-) Werk Dankbarkeit entgegen bringst, dich für die Beständigkeit, den Halt, den Ausdruck, die Einzigartigkeit und dich bei dir selbst für dich bedankst!

Der Glücksbringer Hindu Gott Ganesha

Götterfunken

Gleich zwei hinduistische Götter erblickten im August das Licht dieser Welt. Am 22.08 ist es der gutmütige und heitere Ganesha Chaturti mit dem Elefantenkopf. Die Symbole die er steht’s bei sich trägt stehen für: Axt, Seil, Süßigkeit und Lotusblume. Sie stehen für die Zerstörung, ewige Glückseligkeit, Belohnung spiritueller Bemühungen, und Erleuchtung.
Ganesha ist ein sehr wichtiger Gott Dessen Statue fast überall, vor allem bei Ladenbesitzern zu finden ist, denn er steht für Weisheit, Wohlstand und Glück.

Am 15.08. feiern die Hindus außerdem eines ihrer größten und wichtigsten Feste Janmashtami (das Fest fällt auf den achten Tag des Monats Badhra) zur Erinnerung an die Geburt Krishna, im Übrigen passender Weise der 8. Inkarnation Vishnus.

Der Achtgliedrige Pfad des Patanjali

Ein Relikt, nach dem auch heute praktiziert wird, auch bekannt unter dem Namen „Der Weg des Patanjali“.
Die meisten Abbildungen zu diesem System, zeigen entweder einen Baum oder die Einteilung der Aspekte ist in aufsteigender Reihenfolge übereinander abgebildet, wobei es sich nach neuestem Verständnis, dem Denken und Handeln des Wassermannzeitalters entsprechend, nicht direkt um eine Reihenfolge, sondern vielmehr um eine harmonische Bewusstwerdung und Integration dieser Aspekte dreht. Anders formuliert – es geht darum die 8 Aspekte (als Yogi) zu ERFAHREN, zu ERLEBEN und in das eigene Leben zu integrieren und zu kultivieren.
Die Glieder sind Aspekte, die es zu beherrschen gilt. Da sie auf einer sehr alten Tradition basieren, werden die Begriffe und Texte hierzu oft unterschiedlich interpretiert. Es sind also in erster Linie Empfehlungen, die auf mehreren Ebenen in Deinem Leben integriert und umgesetzt werden können.
Der z.Zt. namentlich bekannteste Aspekt ist sicherlich Asana. So gilt es hierbei die Meisterschaft über den Umgang mit den körperlichen Möglichkeiten zu bestehen, was all zu gerne mit dem weitaus umfassenderen Begriff des Yoga verwechselt oder verallgemeinert wird.
Es gibt also nicht nur praktische Anteile, sondern auch Aspekte, die den Umgang mit sich und dem Gegenüber sowie auch mit der eigenen Spiritualität beschreiben. Das weltweit bekanntesten Prinzip ist sicherlich das der Meditation.
Übrigens ist auch die Nummerierung der einzelnen Aspekte keine Wertung für das voranschreiten im Prozess, dieser kann individuell nach einem ganz eigenem Prinzip verlaufen. Im Kundalini Yoga wird die Darstellung der Abfolge daher in einem in 8 Tortenstücke eingeteiltem Rad aufgezeigt. Für mich persönlich zeigt es auf diese Weise das es kein zu erst oder oben und unten gibt, sehr wohl aber einen zentralen Kern, wo sich die Essenz deiner Erfahrungen und Handlungen wiederfindet und verschmilzt oder aber es von hier aus seinen Beginn nimmt ; )

Als Übung, um sich dem Pfad schrittweise zu nähern widme Dich eine zeitlang (mindestens jedoch 8 Tage) einem der folgenden Aspekte. Das kannst Du sowohl oder im Wechsel auf der körperlichen Ebene und mentalen Weise praktizieren um es umfassender zu erfassen.

1. Yamas – der Umgang mit der Umwelt, dem Anderen – nochmals unterteilt in 5 weitere Unteraspekte
2. Niyamas – der Umgang mit dem Selbst – nochmals unterteilt in 5 weitere Unteraspekte
3. Ãsanas – der Umgang mit dem Körper, Yogapraxis
4. Prãnãyãma – der Umgang mit dem Atem
5. Pratayãhãra – der Umgang mit den Sinnen
6. Dhãranã – Konzentration
7. Dhyãna – Meditation
8. Samãdhi – das Höchste, die innere Freiheit

Chakrenlehre und unterstützende Yogaübungen

Für die meisten zählt die Aura als das 8. Chakra und wird dem Astralkörper zugeschrieben. Auch hierbei handelt es sich um einen Bereich, eine Ebene, in der viel Energie strömt und diesen Bereich somit beeinflusst und prägt oder formt. Die Aura ist also eine Art Energiemantel, der deinen Körper umgibt.
Auch die Aura hat verschiedene Schichten, wobei es sich bei den äußeren beiden um nicht mehr sichtbare, höchstens durch Raum und Klang erfahrbare Eindrücke(sie speichert) handelt. Aus Sicht der Chakralehre können wir die Chakras als Organe des Astralkörpers sehen, in dem die feinstofflichen Prozesse unseres Seins stattfinden: Die Chakras blühen auf, die Lebensenergie flutet die Nadis und der Astralleib beginnt zu leuchten. Der grobstoffliche Körper hingegen beschreibt unseren physischen, greifbaren und vergänglichen Körper wo wir ebenfalls auf andere grobstofflichere Weise erfahren.
Passend zum Leuchtkranz der Aura erinnert auch die Verklärung Jesu (Anfang August). Es ist ein katholisches und orthodoxes Fest im Gedenken daran, dass drei Jünger Jesus von Licht überstrahlt erblickten.
Manchen Menschen ist es tatsächlich möglich die Aura des Gegenüber oder auch von Materie zu sehen oder zu ertasten. Seit der Kilian Fotografie ist es zudem möglich Aurafarben abzulichten und somit für jeden* anschaulich und auf diese Weise erfahrbar zu machen.

Es heißt eine gut ausgebildete und starke Aura zu haben bietet Schutz vor Fremdenergien, vor Energieraub und ermöglicht gleichsam mit einem wachen Geist lichte Kräfte in die Welt zu senden.
Um die Aura zu stärken gibt es einige Möglichkeiten aus dem Yoga. Da wir uns im Bereich des Astralkörpers befinden bietet sich immer das Meditieren an. Hierzu möchte ich eine wunderbare Meditation, die im Kundalini Yoga speziell für das Wassermannzeitalter in dem wir uns jetzt nach 2000 Jahren Fische Zeitalter befinden, mitgeben. Diese Meditation wird durch ein Mantra mit einem Bewegungsablauf gekoppelt und gezieltem Pranayama perfekt abgerundet. Sie bietet einen wunderbaren start in den Tag.
Die Meditation wird 7 Minuten lang nach der Morgenpraxis durchgeführt, im ideal Fall mit nur 7 Atemzügen (für Fortgeschrittene und nach längerem Training!).
Wer möchte kann diese Meditation täglich zur Anhebung des eigenen Energiefeldes praktizieren.
Eine Steigerung dessen ist es, diese Meditation als Kriya für 2,5 Stunden zu machen und überdies als eine weitere Möglichkeit oder Ergänzung für 40 Tage (am Stück!), zur Stärkung des gesamten Astralkörpers durchzuführen.

Was funktioniert für Dich am besten?
Welchem Thema oder Bereich in Deinem Leben würde dieser Anbindung dienlich sein?
Was möchte oder soll Veränderung erfahren, was muss dafür losgelassen werden und was braucht es, um realisiert werden zu können (Empowerment)?
Auf welche kraftvollen, unterstützenden Ressourcen kannst Du hierfür zurückgreifen?

Meditation / Kriya

Sitze im Einfachensitz mit aufrechtem Rücken.

1. EK – chante nach einer sehr tiefen Einatmung(Atem einhalten). Aktiviere dein 1. Chakra, indem du die hintere Beckenbodenmuskulatur (Arnus/Damm) ruckartig nach innen oben ziehst. Halte diese aufgebaute Spannung bis zur Ausatmung(Punkt 8.) auf HE GURU.

2. ONG
 – chante und ziehe dabei den vorderen Beckenbodenbereich und die tiefer liegenden Schichten ebenfalls nach innen oben und halte auch diese, wie auch die Folgenden aufrecht.

3. KAR – wieder mit einem Ruck während dem Chanten diesmal den Nabelbereich nach innen ziehen und halten.

4. SAT – diesmal ziehe während dem Chanten und Halten der aufgebauten Spannung Die Zwerchfellschleuse (nach oben) und halte ebenfalls.

5. NAM – beim Chanten spüre zu deinem 5. Chakra (Hals) und ziehe de Nackenschleuse (Kind etwas heranziehen).

6. SIRI – chante und wandere bei verschlossenen Augen mit deinem Blick zum 3. Auge.

7. WA – chante und wandere bei verschlossenen Augen mit deinem Blick zu deinem Kronenchakra (Schädeldach).

8. HE GURU – während dem Chanten öffne dein Energiefeld nach oben und lasse mit der Ausatmung diese Energie um dich herum (Aura) nach unten fließen, dich sozusagen einhüllen durch die sprudelnde Energiequelle.

Dauer:
Insgesamt 7 Minuten, 7 Durchläufe(Optimum) oder 2,5 Stunden
Augen:
geschlossen
Atmung:
Ein Atemzug je Durchgang
Mantra:
EK ONG KAR SAT NAM SIRI WAHE GURU
Ich bin Eins mit der letztendlichen Realität,
Das ist meine wahre Identität.
Gross ist die Exstase, die ich erfahre durch die Göttliche Weisheit.
Abschluss:
Den Atem nach oben aufgerichtet einhalten und anschließend für 1-3 Minuten in eine Entspannungshaltung begeben, dabei ruhen und nachspüren bei normaler Atmung.

Tierkreis

Der Löwe, mit seinem Fellkranz selbst schaut aus wie die Sonne mit ihrem Strahlenkranz und hat eine unglaubliche Ausstrahlung, Präsenz und Wachsamkeit selbst in der heißen Mittagshitze. Er ist durch die Mähne des Männchens gekennzeichnet und ist heute in Afrika sowie im indischen Bundesstaat Gujarat beheimatet.
Auch beim Tierkreiszeichen Löwe begegnen uns Themen wie Macht, Herrschaft, Kraft, Klarheit, aber auch Kreativität, Autorität, Würde und Zusammengehörigkeit, ja der Löwe ist ein Familienwesen mit ausgeprägtem Beschützerinstinkt. Wenn ihm allerdings etwas quer schlägt setzt er ganz klare Grenzen und handelt unverzüglich.
Der weiße Löwe wird als Krafttier im Schamanismus als heiliges Tierwesen verehrt.

Farbe und Edelsteine

Die vorherrschende und kraftgebende Farbe des Löwen kann unteranderem dunkles sattes Gelb bis Braun sein. Bernstein passt ideal, denn er ist ein sehr leichter und zugleich  ein sehr Natur verbundener Edelstein aus versteinertem Baumharz. Mitunter befinden sich Einschlüsse wie etwa Kleintiere oder Gräser darin wieder und stehen sowohl für die Vergänglichkeit, wie die Beständigkeit.
Aber auch ein heller Opal oder das Yin und Yang Zeichen würden hier gut her passen.

Zeit für Deine Monatsfragen
Welche (persönlichen) Qualitäten schreibst Du diesem Monat zu?
Wer oder was ist Dir begegnet?
Welche Situationen, Bilder und Fragen begleiten Dich während der Nacht, im Alltag oder beim Yoga?
Was kann Dir dabei helfen, was hast Du ausprobiert?
Was hast Du verändert, wo selbst einen Anstoß gegeben oder eine richtungsweisende Intension gesetzt?

Heil- und Wildkräuter

Jetzt ist die beste Zeit zum ernten von (Heil-) Kräutern und es gibt auch einige Bräuche in denen sie Anwendung finden – frisch oder getrocknet.
Die Kräuter für den Kräuterbüschel z.B. werden am Vorabend von Maria Himmelfahrt, also am 14. August, gesammelt und gebunden. Dafür benötigst du zwischen 7 (es werden in manchen Werken sogar bis zu 99 genannt) verschiedene Kräuter, wie etwa Arnika, Baldrian, Liebstöckel oder Thymian. In die Mitte des Bundes kommt dann die Marienkerze. An Maria Himmelfahrt wird der Kräuterbüschel dann gesegnet und anschließend aufgehängt.
Auch aus dem Keltischen finden wir eine ähnliche Tradition zum Ernte- und Jahresfest Lughnasadh (zum Vollmond um den 1. August herum). Hierfür kannst du Kräuter sammeln, sie zu Räucherfackeln binden und so langsam die Kräuter verräuchern lassen (nach einer Trocknungsphase) oder du kannst sie gleich mit all den Dingen von denen du dich verabschieden möchtest z.B. ins Feuer geben und um Transformation bitten, also Energieumwandlung. Zum Ernten gehört auch das Loslösen, das Trennen und Teilen. So wird dieses Erntefest auch das Fest der Schnitterinnen genannt, die die mit Nährstoffen gesättigten Kräuter ernten und zum Trocknen aufhängen.
Das Onam Fest ist ein traditionell indisches Erntefest und wird speziell in Kerala und Tamil Nadu groß und mit farbenfrohen Paraden, exotischen Kathakali Tänzen und beeindruckenden Pookalams (Blütenteppiche) und Schlangenbootrennen gefeiert.

Ernährung

Jetzt ist die Zeit der Kräuter!
Also ran an die Sichel und erwecke die Schnitterin in dir. Die frisch geernteten Kräuter lassen sich wunderbar zu kleinen Bündeln zusammen schnüren, die du über Kopf draußen oder in der Wohnung zum Trocknen aufhängen kannst.
Und koste direkt auch von den Kräutern!
Gieße dir zur Abwechslung einen frischen kühlenden Minz-, beruhigenden Kamille- oder antiviralen Salbeitee, mische deine Smoothies oder Salaten Wildkräuter bei, setze frisches Pesto (von Brennnessel über Kräutermix bis zum Basilikum-Klassiker) an, verfeinere Öl mit einem Rosmarinzweig oder genieße eine selbst angesetzte Kräuterlimonade. Frischer Rosmarin lässt sich übrigens auch wunderbar mit etwas Gemüse oder Tofu anrösten – köstlich!
Ein besonderer Nebeneffekt der Kräuterspeisen – sie unterstützen die Leber und helfen deinem Körper dabei sich von Giftstoffen zu befreien.

In diesem Sinne, leg dir einen Essbare (Wild-) Kräuter Führer zu nebst einem Schnittwerkzeug und probiere die frischen Köstlichkeiten der Natur!

Die heilige Mutter Maria am Hohen Frauentag
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